Aus Zielen Aufgaben ableiten…

Viele Personen haben Ziele im Leben, die sie erreichen möchten. Ich gehöre auch dazu. Das eine Mal funktioniert es gut mit der Umsetzung und Erreichung von Zielen, das andere Mal stockt das Vorhaben oder verläuft sich ganz.
Deshalb habe ich mich mit Zielsetzung und -umsetzung beschäftigt und möchte dieses Wissen und die Erfahrungen weiter geben.

Im letzten Artikel “Mit Zielen arbeiten…” habe ich beschrieben, wie man Ziele am besten formulieren sollte. Eine geschickte Zielsetzung und Formulierung hält die Motivation, die zu Beginn einer Idee auftaucht, oder vermag sie sogar zu steigern.

Sind Ziele und eine motivierende Formulierung gefunden, dann folgt der nächste Schritt:

  • Aufgaben definieren

Um das gewünschte Ziel zu erreichen, müssen ja bestimmte Dinge getan werden. Gegebenenfalls sogar in einer zwingenden Reihenfolge. Es heißt also: Formulierungen und Prioritäten finden.

Ich arbeite dabei zunächst nach dem “Chaos-Prinzip”. Das bedeutet, dass ich in einem ersten Schritt alle Aufgaben notiere, die mir einfallen, die zur Zielerreichung benötigt werden. Dabei bitte auf eine eindeutige Formulierung achten! Oft ist es ja so, dass man heute plant und im Thema gut drin ist. Übermorgen möchte man “auf die Schnelle” einen Überblick haben und weiß nun nicht mehr auf Anhieb, was jetzt mit DIESER Aufgabe gemeint war… Also: eindeutig formulieren und die Aufgaben “klein genug” wählen, das erleichtert die Umsetzung und stärkt die Motivation diese Aufgabe auch zu erledigen ungemein.

Im zweiten Schritt werden diese Aufgaben sortiert und in eine Reihenfolge gebracht. Hierbei fällt dann auch die Prioritisierung einfach, manches ergibt sich durch eine zwingende Reihenfolge, und manches ist eben wichtiger als anderes…

Der dritte Schritt ist die zeitliche Planung, dabei werden die Aufgaben in eine Zeitschiene eingepasst. Um ausreichend Zeit für Unvorhergesehenes zu haben, ist meine kleinste Zeiteinheit die Woche – sprich, ich nehme einen Wochenplaner zur Hand. Dazu habe ich mir in Excel eine Übersicht erstellt, die sich immer wieder “blanko” ausdrucken und von Hand ausfüllen lässt. Man kann sie natürlich auch in Excel füllen (gegebenenfalls das Blanko-Tabellenblatt vorher kopieren, damit ein Blanko immer in Reserve ist). (Hier zum Downloaden: Wochenplaner_2011).

Damit ist die Planung dann abgeschlossen. Nun heißt es TUN!

Im nächsten Blog verrate ich, wie ich mir die To Dos (Aufgaben) “vor Augen führe”, um sie die Woche über nicht zu vergessen.

Ihnen, liebe Leser, wünsche ich nun viel Erfolg beim Aufgaben formulieren, Prioritäten setzen und Zeit planen.
Ihre Nadine Westgate

P.S.: Ich freue mich über Kommentare und Feedbacks zu den Artikeln – nur so kann ich besser und gezielter Informationen weitergeben. :-)

Über Nadine Westgate

Lernbegeisterte Trainerin / Dozentin | Spezialgebiet MS Office in allen Varianten | Motto 1: Mit Spaß zum Lernerfolg | Motto 2: Dumme Fragen gibt es nicht | Halte auch gerne Trainings / Seminare in englischer Sprache
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